PRODUKTIONSGEMEINSCHAFT NOTA

Restaurierungswissenschaft

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Die Software nota wird von der Produktionsgemeinschaft nota produziert: vom Theaterkollektiv VOLL:MILCH, dem Informatiker Nils Bultjer, dem bildenden Künstler und Informatiker Jan Neukirchen und der Restaurierungswissenschaftlerin Melissa Köhler. Wir verstehen nota als sozialen, technischen und ästhetischen digitalen Proberaum und als Montagewerkzeug. Von einer Gemeinschaft aus Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Programmierenden produziert, ist nota eine Alternative zu "Softwarelösungen".

>> Link zur Website  >> nota.space/ 
>> Link zum Tutorial >> nota.space/?user=b&room=tutorialA
nota funktioniert auf einem Laptop oder Desktop-Computer, leider am besten mit Google-Chrome. Wir empfehlen eine Computermaus zu benutzen.

>> Für einen Test-Account >> Schreibt uns eine Mail an >> voll_milch@gmx.de
>> Für Support und News >> Kommt in unseren Telegram-Chat >> t.me/joinchat/LU7mdVlRnFXedA0-uMT0xw

>> Link zu einem Vortrag über die Produktionsgemeinschaft und einer nota Demonstration im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Digitales Foyer" des FFT Düsseldorfs >> https://www.youtube.com/watch?v=GMi2RB3IH4w&feature=youtu.be&t=2504

nota eröffnet einen scheinbar unendlichen, digitalen Raum zur Anordnung von Schrift-, Bild-,Video- und Audiodaten. Diese lassen sich in nota als Fragmente divers neben-, über- und ineinander anordnen und zueinander in Beziehung setzen. An den verschiedenen nota-Räumen lässt sich von jedem schnellen Internetzugriff aus montieren und die Räume können geteilt werden. Das Programm simuliert nicht nur eine immense Fläche, sondern auch eine fast unendliche Tiefe, in die man sich hineinbewegen und aus der man auftauchen kann: Mit dieser Dimension können wir nicht nur ins Detail gehen oder eine Übersicht gewinnen; in nota kann noch im kleinsten Detail ein neuer Kosmos montiert werden, immer finden sich in und zwischen den Fragmenten Lücken, Brüche und in der Weite des Raums kann man sich verlieren.

nota bietet mit seinen ungewöhnlichen Grenzen und Dimensionen die Möglichkeit, ästhetische Prozesse in den digitalen Raum zu überführen, unsere Daten aus ihren Ordnern und anderen gewohnten digitalen Strukturen heraus zu holen und bisherige digitale Praxis zu überprüfen. Es kann als persönliches oder gemeinschaftliches digitales Archiv fungieren oder die Arbeit mit Materialsammlungen und Montagetechniken bereichern und eignet sich als Gesprächsanlass und gemeinsamer Probeort für Künstler:innen und Coder:innen, auch wenn noch keine besondere Affinität zur Digitalität besteht. Das Interface von nota ist so zugänglich wie provisorisch und der offene Source-Code des Programms wandelt sich in ständiger Auseinandersetzung mit den Montagepraxen, die Künstler:innen in diesen Raum bringen.

Mit notastage erforschen wir nota als digitalen Proberaum für performative Künste und notanarchive ist unser Forschungsprojekt  für Archivtheorie und -praxis in der Freien Szene.

notas erster Prototyp wurde innerhalb unserer Residenz im LAB FFM 2017 produziert. Innerhalb des "Digitalisierungstriple II" des PAP Berlin und für eine Produktion des ITZ Tübingen 2018 wurde die Software weiterentwickelt. Zudem konnten wir 2018 nota innerhalb der Research Academy der ZHdK vorstellen. 2019 wurde nota auf der re;publica19 und beim Theater der Dinge 2019 präsentiert. Von Kampnagel  waren wir eingeladen, mit nota Teil der Community of Pratice der Bündnis-Konferenz Claiming Common Spaces II zu sein. 2020 wurden wir von der Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater zur Tagung #nextlevel eingeladen. Im Rahmen von VOLL:MILCHs Konzeptionsförderung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur wird die Produktionsgemeinschaft nota basisgefördert. Für mehr Informationen zu nota-Workshops und Präsentationen sowie Förderern und Kooperationspartner schaut auf die Projektseiten von notastage und notanarchive.

Eine Demonstration von notas Dimensionen als Montageraum