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„Ein ebenso geniales wie praktikables Verfahren zur Organisation einer Gemeinschaft“ – so beschreibt die Rechtswissenschaftlerin Christine Desan Geld. Bloß scheint dieses Verfahren furchtbar falsch angewandt zu werden. Geld ist zwar in Hülle und Fülle vorhanden, doch leider überall da, wo es gebraucht wird, knapp.

Wer darf Geld schöpfen? Zu welchen Zwecken, und wer erhält es zuerst? Und warum wird das akzeptiert?

In einer interaktiven Theaterperformance untersucht VOLL:MILCH die Infrastruktur modernen Geldes. Dabei wird die Geldordnung auf die Bühne gebracht, ihre historisch gewachsenen, gesellschaftspolitischen Dimensionen beleuchtet und kritisch hinterfragt. Vor dem Hintergrund von behaupteten Sparzwängen, Austeritätspolitik sowie falscher Annahmen, Bilder und Vorstellungen von Geld, legt die Inszenierung den Fokus auf das schier endlose Potenzial modernen Geldes.


GELDVORSTELLUNG ein Schöpfungsakt

Eine Theaterperformance zum Geldsystem und den Bildern des Geldes


Wir kommen am 1. / 2. / 3. / 4. / 5. Juli mit der GELDVORSTELLUNG ins Theaterhaus Hildesheim (mehr Infos folgen demnächst)


Weitere Vorstellungen:

11. / 12. / 13. Dezember im Quartier Theater Hannover


Von: VOLL:MILCH, Anne Ferber

Mit: VOLL:MILCH (Stephan Mahn, Sebastian Rest, Birk Schindler, Ekaterina Trachsel)

Ausstattung: Anne Ferber

Schweißarbeiten: Stine Hertel

Dank an: Andrea Binder, Dirk Ehnts, Jakob Feinig, Florian Kern, Carmen Losmann, Michael Paetz


Gefördert von: Kulturamt Frankfurt am Main // Hessisches Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur // Ministerium für Wissenschaft und Kultur Nds. // Stiftung Niedersachsen // Friedrich Weinhagen Stiftung // Stabsstelle für Kultur und Stiftungen Hildesheim // Zukunftsstiftung Mensch und Gesellschaft der GLS Treuhand

In Kooperation mit: Theaterhaus Hildesheim


Vergangene Vorstellungen:

Premiere am 29. Oktober 2025 im Frankfurt LAB, weitere Vorstellungen am 30. / 31.10.2025

31.02 / 01.03.2026 im Aquarium Staatstheater Braunschweig 


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Auszeichnung: SO TUN – Eine Szenarioarbeit zu Krieg und Körper

Unsere Inszenierung zur Verbindung von Körpern in kriegerischen Szenarien und Theater wurde mit dem Förderpreis der Bürgerstiftung Hildesheim 2025  ausgezeichnet!


Hier geht es zu einem kurzen Bericht über die Preisverleihung

Hier gibt es mehr Infos zum Projekt

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Das war ...

GELDVORSTELLUNG: Un-Sichtbarkeiten der Geldschöpfung

Ein Gespräch zwischen Wissenschaft und Kunst, organisiert von VOLL:MILCH.

Am 15. Juni 2025 waren wir im Frankfurt LAB in Frankfurt am Main und online


Unsere Recherche zum Geldsystem und zu den Inszenierungen des modernen Geldes hat begonnen. Wir möchten uns ganz herzlich bei unserem Publikum sowie unseren Gästen Andrea Binder, Jakob Feinig, Carmen Losmann und Florian Kern für eine hochinteressante Gesprächsrunde bedanken!


„Money makes the world go round“ singen Joel Grey und Liza Minnelli im Musical Cabaret und wer würde widersprechen? Aber zwischen Bargeld, Buchgeld, Zentralbankreserven, Eurodollar, Aktien, Derivaten, Staatsanleihen, Gold, Fiat- und Kryptowährungen stellt sich die Frage, was denn nun genau dieses Geld sei, das die Welt antreibt? Und vor allem: Wie, wo und durch wen entsteht dieses Geld?

Über die Auseinandersetzung mit populären Bildern, Vorstellungen und Inszenierungen von Geld, fragen wir nach der Funktionsweise unseres modernen Geldsystems und den Un-Sichtbarkeiten, die damit verbunden sind. Was ist das besondere Privileg der Geldschöpfung von Geschäftsbanken und was erzählt es über die Verbindung zwischen Banken und Staat? Welchen Einfluss auf politische Handlungsmacht haben die Geldmärkte und was hat der Offshore-Finanzmarkt damit zu tun?

Gemeinsam mit Expert:innen aus Politikwissenschaft, Ökonomie, Soziologie und Kunst holen wir das Geldsystem auf die Bühne, um seine historisch gewachsenen, gesellschaftspolitischen Dimensionen zu beleuchten, kritisch zu hinterfragen und neue Sichtbarkeiten zu schaffen.

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Mit: Andrea Binder, Jakob Feinig, Carmen Losmann, Florian Kern und VOLL:MILCH ➔ Infos zu den Expert:innen


Gefördert von: Ministerium für Wissenschaft und Kultur Nds. // Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main // Zukunftsstiftung Mensch und Gesellschaft der GLS Treuhand

In Kooperation mit: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.