Aktuell März 2020

notanarchive

Mit notanarchive machen wir einen technisch künstlerischen und solidarischen Vorstoß für eine digitale Archivpraxis der Freien Szene.
Anfang 2018 begann ein Austausch über unsere Online-Montagesoftware nota mit der aktuell für die documenta engagierten Restauratorin Melissa Köhler. Mit ihr als wissenschaftlicher Mentorin haben wir in nota ein Archiv-Modell der Freien Szene entworfen. Ende 2019 war unser erstes Archivtreffen mit Vertreter*innen von Hildesheimer Kollektiven, Studierenden, mit der Probenforscherin und Interrobang-Dramaturgin Lisa Großmann, mit Astrid Hesse vom Designstudio Bas&Aer sowie mit Anika Kind, der Spielstättenleiterin unseres Kooperationspartners Theaterhaus Hildesheim. Gemeinsam haben wir uns über Archivpraxis ausgetauscht, das Modell getestet, diskutiert und überarbeitet.


Wir stellen uns die Frage, wie wir gemeinsam eine Archivpraxis von der Freien Szene für die Freie Szene in nota erproben können. Wir wollen einen praktischen Diskussionsbeitrag leisten zu der nun schon seit Jahren kursierenden Frage nach der Gestaltung eines Archivs der Freien Szene. Wir sind keine Archiv-Institution, sondern unser Vorhaben ist ein performativer Eingriff in diesen Diskurs. Wir haben keine Archiv-Softwarelösung, sondern nota ist eine Probebühne für Archivtheorie und Praxis und soll auch als Probebühne weiterentwickelt werden.


save the date :: notanarchive – archive proben :: 17.-19.4.2020 

Vom 17. - 19. April feiern wir die Eröffnung unserer digitalen Probebühne für Archivpraxis im Theaterhaus Hildesheim: Wir laden zum gemeinsamen Erproben, Schauen, Montieren, Archivieren und Diskutieren ein.


Das genaue Programm des Wochenendes gibt es bald hier... 

Wir freuen uns auf Diskussionsrunden, Vorträge, Workshopeinheiten, eine nota-Installation und einen regen Austausch mit allen Teilnehmenden. Wir können bereits jetzt mit Freude ankündigen, dass es u.a. Diskussionsbeiträge von Prof.in Dr. Barbara Büscher (HMT Leipzig, Herausgeberin des e-Journals MAP - Media | Archive | Performance) und Prof.in Dr. Renate Buschmann (Uni Witten/Herdecke, Direktorin des imai von 2008-2019) geben wird .

HIER: Anmeldung zum Workshop am 18. und/oder 19.4

Es gibt ab sofort die Möglichkeit, sich zu Workshopeinheiten am Samstag den 18. und/oder Sonntag den 19.4 anzumelden (die Timeslots werden entsprechend der Anmeldezahlen geplant). Die Workshops dienen dem Austausch über Dokumentation und Archivierung, wir zeigen euch nota, es gibt ein Tutorial, einen digitalen nota-Vorkurs, in dem die ungewöhnlichen Grenzen des Programms getestet werden können, und es gibt erste Archivierungsversuche. Die Plätze sind begrenzt! Zum Anmelden schreibt uns gerne einfach eine kurze Mail an voll_milch@gmx.de und nennt euren präferierten Tag (18./19.4).



Zur Vernetzung in die Szene kooperieren wir mit dem LaFT Niedersachen, dem Mime-Centrum Berlin und der Initiative für die Archive des Freien Theaters e.V.

Links zu eigenen Arbeiten
https://nota.space/ (Am besten funktioniert nota derzeit in Google-Chrome)
https://nota.space/?user=b&room=notastage2 (Ein nota-Raum mit vielen Bildschirmaufnahmen, die wir von nota-Räumen gemacht haben)
https://nota.space/?user=nota&room=tutorial (Unser Tutorial)


Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Friedrich Weinhagen Stiftung, den Fonds Darstellende Künste und die Stiftung Niedersachen

In Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim